Der Mitbegründer der "Gruppe Neue Musik Berlin" - Thüringer, Jahrgang 1933 - gehörte nach seinem Abschlußexamen an der Hochschule für Musik (jetzige Hochschule der Künste) Berlin, 1961, zum Schülerkreis Josef Rufers und Karl Amadeus Hartmanns.
1969 erhielt Wahren den Rompreis, verbunden mit einem einjährigen Aufenthalt in der "Villa Massimo". Er war mehrmals Stipendiat der "internationalen Ferienkurse für Neue Musik" in Darmstadt. 1978 konnte er den Förderungspreis der Berliner Akademie der Künste entgegennehmen.
Wahrens kompositorisches Schaffen ist vielseitig und erstreckt sich über fast alle musikalischen Gattungsbereiche. Sein OEuvre weist gegenwärtig über 50 Kammermusikkompositionen, 17 Orchesterwerke und 3 Opern auf.
1976 brachte die Deutsche Oper Berlin mit großem Erfolg seine opera comique "Fettklößchen" (nach Guy de Maupassant) heraus, 1987 wurde die Oper "Goldelse" (Libretto: Volker Ludwig) von der Berliner Hochschule der Künste als Satirspiel zur Berliner 750-Jahrfeier erfolgreich uraufgeführt. 1995 bearbeitete er im Auftrag der Deutschen Oper Berlin die komische Oper "Die schöne Galathee" von Franz von Suppé, sie wurde neu instrumentiert und durch eigene Kompositionen erweitert als "Galathee, die Schöne", Libretto: Thomas Höft.
Orchesterwerke Wahrens wurden als Rundfunkaufführungen in über 30 Ländern weltweit gesendet, Kammermusikaufführungen fanden in den meisten europäischen Ländern statt, außerdem in den USA, in Südamerika, Australien und Japan.
Karl Heinz Wahren lebt als freischaffender Komponist in Berlin, er ist Präsident des Deutschen Komponistenverbandes.
Karl Heinz Wahren ist seit Mai 2000 Träger des GEMA-Ehrenringes.
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