Pressestimmen
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Kölner Stadtanzeiger 14.2.1995:
Ein Theaterereignis von insistierender, nahezu magischer Kraft, dessen kapriziöse bis sarkastelnde Sprachartistik den Betrachter immer wieder in die Randzonen des Kabaretts für Intellektualisierte entführt ...

RheinArt, Bonn 1.3.1995:
Der in Köln und Berlin ansässige Schauspieler Marlin von Wick macht die Texte Gottfried Benns zum philosophischen Operationsbesteck für eine im Fieberwahn dahinsiechende Bourgoisie; Wicks markante Stimme, seine karge, aber gezielt eingesetzte Gestik und Mimik lassen die politische Qualität des Gesagten erkennen: das sich an diesem Abend explizierende Subjekt ist erklärtermaßen gesellschaftliches Individuum.

Vorarlberger Nachrichten 25./26.5.1996:
Zum perfekten Gelingen trugen neben Holger Münzer die beiden mitwirkenden Künstler bei: der Pianist Klaus A. Schäfer, der offensichtlich nicht nur für die schwarzen und weißen Tasten, sondern auch für kleine inszenatorische Kniffe einen goldenen Daumen hat, und Marlin von Wick, der Walter Mehring allein durch seine Stimme "verkörperte". Von der frechen "großen Berliner Schnauze" der Erfolgszeit über den kämpferischen Exilanten bis zum zerbrochenen Ton des Vergessenen war einfach alles da.

Kölnische Rundschau 6.8.1997:
Daß Benn als philosophierender Essayist lebendig wird, ist Darsteller Marlin von Wick zu verdanken. Nicht nur ihm applaudierte das Publikum zum Schluß, sondern auch seinem eigenen Durchhaltevermögen.

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